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Begrüßungsworte der Stifterin:

Sehr geehrte Damen und Herren und Interessierte meiner Stiftung,

die Umwandlung der Stiftung menschenwürdiges Sterben in stiftung-menschenwürdiges-leben war ein langsamer Prozess und geschah im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit allen Kuratoren und der Deutschen Stiftungsagentur. Schon etwas länger hatte ich den Gedanken: „genug mit Sterben“. Aber was stattdessen?

Zum „Leben“ verhalf mir ein Kuratoriumsmitglied, und es gefiel mir sogleich und allen anderen auch. Ich fand es besonders gut, dass die Menschenwürde weiterhin im Titel geblieben ist. Wir sammelten Einfälle und diskutierten längere Zeit, was unter menschenwürdigem Leben zu verstehen ist. Unser Fazit finden Sie auf dieser homepage unter Ziele der Stiftung.

Nachdem die Stiftung die beiden medizinischen Sprachführer MedGuide und MedGuide Schwangerschaft / Geburtshilfe gefördert hatte (siehe unter geförderte Projekte), hat sich das Kuratorium noch einmal mit dem Thema „Menschenwürde“ im Zusammenhang mit der Integration von Geflüchteten auseinandergesetzt. Der damalige Leiter des Christian Jensen Kolleg in Breklum war zu einer Zusammenarbeit bereit und so entstand das Projekt:

ANSICHTEN – EINSICHTEN
Menschen(un)würde auf der Flucht

Vom 16.10. bis 20.10. 2017 haben sieben Künstler/innen bzw. kunstinteressierte Geflüchtete im Jensen Kolleg unter der Leitung der Malerin Barbara Kirsch gelebt und gemalt. Am letzten Tag veranstalteten wir die Vernissage. Nach einleitenden Reden von Herrn Baron als organisatorischem Leiter des Kollegs, der Stifterin, Frau Kirsch und Herrn Schmidt als Flüchtlingsbeauftragtem von Schleswig-Holstein erläuterten die Teilnehmer ihre Bilder.

Die Ausstellung ist sehr gut angenommen worden und mehrere Flüchtlingsorganisationen zeigten ihr Interesse an dem Projekt als solchem oder an der Ausstellung der Bilder.

Unter der Rubrik Veranstaltungen finden Sie die Eingangsrede der Stifterin sowohl zur Ausstellung von Frau Dietze in Meldorf als auch zu dem Projekt im Jensen Kolleg in Breklum. Hier befindet sich auch die Rede von Barbara Kirsch zum Flüchtlingsprojekt.

Ingrid von Hänisch,
Wobbenbüll, den 3.12.2017