Heimat finden

Das erste Projekt, das die neue stiftung-menschenwürdiges-leben gefördert hat heißt

TABU – Filmprojekte e.V.

Der Verein war uns 2013 mit einem „Film über den Tod“ sehr positiv aufgefallen, da er von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowohl konzipiert als auch gespielt und gedreht worden war. Die Initiatorin Helga Lütjens sagt dazu:

„Am Anfang stand die Überzeugung, dass Jugendliche sich auch mit schwierigen Themen auseinandersetzen wollen und können – wenn Erwachsene es nur zulassen.“

Prinzip – Lernen durch Experiment

Die Mitglieder (meist) Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 20 Jahren erarbeiten eigenständig und selbstbestimmt die Idee des Films und den Ablauf der Spielszenen: das Konzept eines Films entsteht.

Ernst und Spaß vor und hinter der Kamera

Der Anspruch ist, alle Bereiche des Filmemachens selbst zu gestalten, also Filmmusik, Drehbuch, Regie, Maske, Kostüm, Darstellung, Schnitt usw. Auch hier sollen die Jugendlichen weitestgehend selbstständig arbeiten lernen und erfahren natürlich auch Unterstützung. In Workshops und Seminaren erlernen sie die verschiedenen Techniken unter Anleitung von professionellen Filmleuten.

Als wichtigste Motivationen neben den Erfahrungen beim Filmen benennen die jungen Menschen selbst:

den Mut zum Experiment entwickeln, kreative Erfahrungen sammeln, konstruktive Auseinandersetzung in der Gemeinschaft, Teamfähigkeit entwickeln, zielorientiertes Arbeiten, Einbringen individueller Stärken, Talententwicklung, die Regeln der Kommunikation erlernen und sogar Chancen bei der späteren beruflichen Entwicklung können ausgelotet werden.

Wir freuen uns, ein so sinnvolles Projekt mit 2000 € fördern zu können. Das Fördergeld wurde für ein neues Filmprojekt verwandt: „Heimat finden“, ein Film über das Ankommen junger Flüchtlinge, über ihre Wünsche, Utopien und Träume.