kuratorium

Über die Auswahl der Anträge entscheidet das Stiftungskuratorium

Das Kuratorium besteht aus drei, maximal sieben Mitgliedern. Die Stifterin ist Vorsitzende des Kuratorium und bestellt die Kuratoren/innen. Bei ihrem Ableben oder Ausscheiden erfolgt die Bestellung der Kuratoren durch das Kuratorium selbst, das auch eine/n neue/n Vorsitzende/n bestimmt.

 

Mitglieder des Kuratoriums

Die Kommission besteht zur Zeit aus vier Mitgliedern, die aus unterschiedlichen Berufen und Altersgruppen kommen. Abgesehen von einer Aufwandsentschädigung sind die Mitglieder des Kuratoriums ehrenamtlich tätig. Das Kuratorium trifft sich mindestens einmal im Jahr, um über die Verwendung der Stiftungsmittel im Sinne der satzungsgemäßen Zwecke zu beschließen.

 

Hier stellen sich die Kuratoriumsmitglieder vor:

 

Ingrid von Hänisch

ingrid-von-haenischStifterin und Vorsitzende des Kuratoriums, Jahrgang 1938, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Gestalttherapeutin.

„2004 gründete ich zusammen mit meinem Partner, dem Soziologen und jetzigen Kuratoriumsmitglied Dr. Dieter Grühn, in Berlin die Stiftung menschenwürdiges Sterben. Die konfessionell ungebundene Stiftung hatte das Ziel, Sterbenden und Hinterbliebenen Raum und menschlichen Beistand zuteilwerden zu lassen. Die zahlreichen Projekte zum Thema Sterben, Trauer, Tod, die die Stiftung gefördert hat, finden Sie unter geförderte projekte.

Seit Ende 2008 leben wir in Wobbenbüll bei Husum. Bis Ende 2015 hatte ich hier noch eine psychotherapeutische Praxis. Jetzt widmen wir uns überwiegend der Kunst mit Malen und Musizieren und der neuen Stiftung, deren Förderschwerpunkte ich gemeinsam mit der Stiftungsagentur und dem Kuratorium am 03.04.2016 geändert habe. Daher heißt die Stiftung jetzt ‚etwas anders‘, nämlich: stiftung-menschenwürdiges-leben.“


Dr. Dieter Grühn

dieterJahrgang 1946, Diplom-Soziologe u. Diplomkaufmann, Dr. rer. pol.

„Mein Berufsleben verbrachte ich an der Freien Universität Berlin, wo ich mich in Forschung, Lehre und Verwaltung u. a. mit bildungs- und beschäftigungspolitischen Fragen beschäftigte.

Die Entstehung der Stiftung habe ich von Anbeginn begleitet und arbeite seit vielen Jahren im Kuratorium mit.

Nach über 10 Jahren der Förderung von Projekten im Bereich Tod und Sterben freue ich mich auf die weitere Arbeit der stiftung-menschenwürdiges-leben, die nunmehr in einem erweiterten Förderspektrum auch gesellschafts- und sozialpolitische Fragen umfasst.“


 

Helga Rehling

helgaJahrgang 1942, verheiratet seit 1963, ein Sohn.
20 Jahre kaufmännisch-administrative Tätigkeiten in Deutschland, Südafrka, USA, Japan und Spanien.

Außerdem viele Jahre ehrenamtliche Arbeit auf dem Gebiet psycho-soziale Betreuung Hilfsbedürftiger (z.B. Hospizarbeit, Krisenbegleitung und soziale Hilfsdienste im Krankenhaus).

2jähriges Studium Palliative Care an der Uni Bremen.

„Die neuen Ziele der Stiftung haben sich aus der momentanen Situation in Deutschland und vor allen Dingen in unserem Umfeld (Schleswig-Holstein) ergeben. Das Anliegen der Stifterin Ingrid von Hänisch ist: die Menschen darin zu unterstützen, ihr Leben menschenwürdiger zu gestalten.“


Dieter Pelties

Jahrgang 1951

Diplom-Sozialpädagoge und Schlosser

Das Thema menschenwürdiges Leben ist mir in meinem beruflichen Tätigkeitsfeldern wie Obdachlosenhilfe, Drogenberatung, Streetwork, Migration, Arbeitslosenprojekte, Selbsthilfegruppen, etc. immer wieder begegnet.
Deshalb sprechen mich besonders die neuen Schwerpunkte der Stiftung Integration, der integrative Umgang mit Flüchtlingen, alten Menschen, Benachteiligten, arbeitslosen Jugendlichen und der Verteilungsgerechtigkeit besonders an. Diese Zielsetzungen haben mich veranlasst im Kuratorium mit zu arbeiten.


Kathrin Rudolph

Jahrgang 1981

Diplom Heilerzieherin und Erlebnispädagogin

Menschenwürdiges Leben…bedeutet für mich, immer wieder genau hinzusehen, wie verändert sich das Lebensumfeld von Menschen. Und wie kann es gelingen, dieses für alle Menschen würdiger zu machen.  Es sind die kleinen Projekte dieser Stiftung, die wie ein Stein ins Wasser fallen und ihre Kreise ziehen. Das wurde mir schnell klar als Ingrid von Hänisch mir von ihrer Stiftung erzählte. Ich leite einen Natur und Bauernhof Kindergarten, in dem wir schon unseren Jüngsten beibringen, was es heißt allen Lebewesen mit Respekt zu begegnen.


Jan Buntzen

Jahrgang 1974

Tischler und sozialpsychiatrische Fachkraft für psychosoziale Rehabilitation

Auf meinem Lebensweg im beruflichen, wie auch im privaten, begegnen mir immer wieder spannende und interessante Menschen. Die gemeinsamen Themen und Möglichkeiten, die sich aus diesen Begegnungen entwickeln, (er-) öffnen meist Türen, welche zuvor nicht einmal da waren. Ich freue mich das ich Ingrid von Hänisch und Dr. Dieter Grühn kennenlernen durfte und sie mich mit ihren Arbeiten und Projekten begeistern.  Bedanken möchte ich mich für die Tür die sich mir dadurch geöffnet hat, den Einstieg in die Stiftungsarbeit. Mitglied in einem Kuratorium zu sein ist für mich neu und eine spannende Herausforderung.


 


Wir danken den ehemaligen Kuratoriumsmitgliedern:

Brit Christiansen, Christiane von Ahlften, Michael Schwarz,

Evelyne Hohmann, Michael Clausing, Ute Lauzeningks, Bernd Stummvoll, Heidi Mönch